Kategorie: Archiv

  • Robert Wise: Star Trek

    Gelt, so’n Scheiß siehst du dir nicht an? Raumschiff Enterprise – das is’ ja was für die Blöden, die Doofen. Wenn’s das im Fernsehen gab, hast du immer noch lieber die Sportschau gesehen. Und dann diese typisch amerikanischen kolonialistischen, imperialistischen Fantasien. Und jetzt das Ganze fürs Kino aufgeblasen, diese Konsumscheiße – man kennt das ja.

    Auf diese Weise, mit diesem Schrott im Kopf sind schon vielen sensiblen, künstlerischen Dingen zugänglichen, politisch aufgeweckten jungen Leuten viele Meisterwerke des neueren Kinos entgangen, während sie sich die Schlöndorffs, Harold and Maudes und andere reduzierte Persönlichkeiten reinquälen mußten. So versäumtet ihr die Filme Brian De Palmas, Jeff Liebermanns, Tobe Hoopers und vieler anderer. Star Trek ist kein Meisterwerk, und es wär kein Beinbruch, ihn zu versäumen, aber an ihm kann man mal wieder lernen, seinen Kopf von Ideologiemüll zu säubern. Zeit wird’s – es ist nie zu spät. Die Preisfrage: Welcher Film ist fortschrittlicher, besser, gelungener, künstlerisch wertvoller, spannender, philosophischer, lustiger, richtiger, charmanter usw.: Bertolutschis La Luna oder Star Trek? Für richtige Antworten gibt es einen noch zu schaffenden Erkenntnispreis.

    Entscheidungshilfe gibt unser aller Lieblingslied: „Where’s Captain Kirk?“ von Spizz Energi alias Athletico Spizz 80. Der Ich-Erzähler und Fragesteller kommt am Schluß des Liedes zu der alle überraschenden Erkenntnis, selber Captain Kirk zu sein. Und weil du dich mit dem Sänger identifizierst, weißt du jetzt auch, warum du Star Trek sehen mußt: Du bist Captain Kirk!

  • Werner Schroeter: Palermo oder Wolfsburg

    Nun wird’s ernst. Schluß mit Schnodderigkeit, Larmoyanz, Unverbindlichkeit, Scherz und Schalk. Werner Schroeter hat es geschafft, einen Film über die BRD zu drehen, der ebenso richtig und gut ist, wie die besten von Fassbinder. Auch Schroeter hat keine Angst vor seinen eigenen Gefühlen (hatte er noch nie) und so zeichnet er unser Land, indem er es mit seinem Gegenteil konfrontiert: einem ökonomisch verwahrlosten, kulturell integren, menschlich idealen Sizilien. Ein aus ökonomischer Not emigrierter junger Sizilianer erlebt bei VW in Wolfsburg den Culture Clash und begeht schließlich einen Mord, um seine Ehre zu retten.

    Schroeter konfrontiert aber nicht nur zwei dargestellte Welten, sondern auch zwei Methoden der Darstellung: den Pathos seiner irrealen Opern und den Neo-Neo-Realismus von Neapolitanische Geschwister. Schroeter wechselt zwischen Subjekt und Objekt, persönlich erlebtem Leid und dessen objektiven Ursachen. Die Darsteller sind zu einem Teil Laien, wie der Hauptdarsteller, zum anderen Profis des 60er-Avantgarde-Films und -Theaters, wie Magdalena Montezuma oder Harry Baer. Auch hier werden also ziemlich einfache Gesten und Selbstdarstellungen dem riesigen, verfeinerten Ausdrucksrepertoire der deutschen Schauspielerelite gegenübergestellt.

    Aber Palermo oder Wolfsburg lebt nicht einfach nur von Kontrasten, jede Einzelheit für sich genommen trifft Kopf und Herz, etwa wenn der anarchistische italienische Kollege des Helden aus dem Off spricht, während man das VW-Werk in allen möglichen Einstellungen sieht: „Diese Gesellschaft kann man nicht verändern. Diese Gesellschaft muß man zerstören. Und davon bin ich besessen.“

  • Die Bodysnatchers von Cadaqués

    The wind is in from Africa / last night I couldn’t sleep / oh you know it sure is hard to leave / oh Carey but it’s really not my home / my fingernails are filthy / I’ve got beach tar on my feet / and I miss my clean white linen / and my fancy french Cologne … Come on down to the Mermaid Café / And I will buy you a bottle of wine / And we’ll laugh and toast to nothing / and smash our empty glasses down (Joni Mitchell, „Carey“)

    Wir wissen nicht, ob Joni Mitchell je in Cadaqués gewesen ist und ob zu der Zeit, als sie diesen Song schrieb, noch andere Plätze Europas mit afrikanischen Witterungseinflüssen in dieser Weise die Bedürfnisse amerikanischer Edelhippies zu befriedigen vermochten. Fest steht, daß man im Frühjahr 1980 in Spanien, Portugal (also dort, wo der afrikanische Wind am schärfsten weht) und auf den diesen Ländern zugehörigen Inseln heute nur noch drei, vier Orte findet, denen die Atmosphäre dieses Songs entspricht: Ein paar unzugängliche Dörfer in Andalusien, Provinz Almeria, die letzten Künstlerdörfer der Balearen, wo nämlich auch einige illustre Figuren des Rock wie Kevin Ayers oder die Sex Beatles (die Band mit dem Preis für den besten Namen seit den Dead Kennedys) leben, und schließlich gibt es Cadaqués, die vielfältigste und beständigste Idylle.

    Cadaqués liegt an der gebirgigen Küste Nordkataloniens, der eigentlichen „Costa Brava“. Autobahn, Landstraße erster Ordnung und Eisenbahn berühren nur das ca. 50 Kilometer entfernte Figueras, von dort aus verkehrt lediglich ein Bus über eine schmale, serpentinenreiche Gebirgsstraße. Strategisch liegt es äußerst günstig.

    Wegen seiner Unzugänglichkeit ist es leicht zu verteidigen, während des Bürgerkrieges hielten sich die Anarchisten hier ziemlich lange, sowohl gegen Kommunisten wie gegen Faschisten. Und nach Francos Sieg war Cadaqués bevorzugtes Asyl für Emigranten aus Nazi-Deutschland und dem Frankreich des Marechal Petain. Polizei und staatliche Überwachungsorgane hatten es von jeher schwer in Cadaqués. Auch dem Tourismus hielt Cadaqués stand, im Gegensatz etwa zu dem benachbart gelegenen Rosas.

    Cadaqués hat alles: Eine Demi-Monde-Kunsthändler-Schickeria, die mit ihren Parties auf vorgelagerten, geschmackvollen Villen und dem Finanzieren der zahllosen Scheintätigkeiten (Balettstudios, Tanzgruppen, Theater, Blues, Free Jazz, Galerien, Lesungen etc.) die ökonomische Basis abgibt. Es gibt eine einheimische Bevölkerung aus Fischern, Ex-Anarchisten, Nationalisten (katalonischen) und anderen Emigranten, die sich der Gastronomie widmen oder sich finanzieren lassen. Neo-Surrealisten mit kleinen Breton-Ausgaben (je nach Nationalität: Gallimard, Bantam oder Insel/Suhrkamp), die sich tagsüber nicht am Strand aufhalten, sondern in leeren Cafés und abends in die Nähe von Dalís Wohnung pilgern, die ein paar Buchten weiter nördlich zu finden ist. Ungefähr die Hälfte schafft es im Schnitt, ihn tatsächlich kennenzulernen. Und das geht so: In Cadaqués laufen einige nichtsnutzige, hübsche Menschen durch die Gegend, die nichts anderes zu tun haben, als nach Attraktionen (menschlichen und anderen) Ausschau zu halten, die Salvador Dalí Zerstreuung bieten könnten. Bei manchen hat sich das so verselbständigt, daß sie umgekehrt sich selbst jemanden für die Nacht aussuchen, dem sie statt der Briefmarkensammlung den senilen Maler und seine Frau mit Haaren auf den Zähnen, der Oberlippe und sonstwo zeigen, um sich interessant zu machen. Doch meistens sind die Aufenthalte bei den blöden Greisen, die Wagner aus schnarrenden Lautsprechern hören, Erdbeersekt kredenzen und sich selbst beweihräuchern so abtörnend, daß die Mitgeschleppten auch den Schlepper nicht mehr mögen.

    Absinth

    Aber die Surrealisten sind eh nur eine kleine anachronistische Minderheit, selbst im Kunstbetrieb. Und in Cadaqués interessiert sich niemand mehr für Dalí, seit er sich schwor, nicht mehr in den Ort zu kommen, weil ein junger Maler eine Dalí-Vignette in einem Lokal übermalt hatte.

    Was heute an Performance-, Konzept- und Sonstwie-Avantgardisten Sinne und Geist attackiert, hat mit den beschaulichen Trivial-Psychologismen eines Dalí nichts mehr zu tun. Aber auch diese Leute und ihr novitätengeiles Publikum kommen nur am Wochenende und während der Hochsaison. Unter der Woche kommen die Hippies aus den Höhlen im Hinterland an, die sich vor den Kunstmenschen ekeln (und umgekehrt) und ziehen singend und tanzend durch die Straßen. Die Atmosphäre ist dann viel toleranter, und italienische Revolutionäre, deutsche Stadtindianer, spanische Autonomisten und bleichgesichtige englische Punks (die nur aus ihren Zelten kommen, wenn die Sonne garantiert nicht scheint) vertragen sich ausgezeichnet. Es werden dann nachts weniger Drinks gemischt und mehr Joints gebaut.

    Eine hervorragende und spezifische Rolle bei den Drogen spielt aber der in Spanien immer noch legal käufliche Absinth, an dem ja bekanntlich schon viele große Männer zu Grunde gegangen sind und der am Ort reichlich genossen wird. Über seine Wirkungsweise möchte ich L. Lewin zitieren, dessen Die betäubenden und erregenden Genußmittel unlängst im Volksverlag neu aufgelegt worden ist: „Dies gilt z. B. auch für das jetzt in Frankreich verbotene Getränk, das eine alkoholische Lösung des ätherischen Absynthöls darstellt, für alle jene zahlreichen Getränke, die in Likörstuben von professionellen Leuten – auch von Damen am Schenktisch, Circen, die, gleich der homerischen Circe, Menschen in Schweine verwandeln können – gemischt werden (…, daß) sie Gaumen und Gehirn in so eigenartiger und verschieden starker Weise (erregen) und meistens so viele unerfreuliche Begleitstoffe (enthalten), wie Fuselöl, Aldehyde, Furfurol usw.“

    Das Bewußtsein der Menschen, die dauernd dort leben und ihre Abende in einem „Casino“ genannten Gebäude verbringen, das spanische Fernsehprogramm betrachtend, wie es spanisch synchronisierte Marx-Brothers-Filme und andere Absurditäten bringt, ist stark vom Absinthgebrauch geprägt.

    Toast

    Wie sieht aber nun dein Aufenthalt in Cadaqués aus, wenn du als Mann oder Frau ohne Eigenschaften anreist, und, sagen wir, eine bis drei Wochen am Ort verbringen willst, ohne dich weltanschaulich verunsichern zu lassen, um gebräunt und ansonsten der/die Alte wieder zurückzureisen?

    Du nimmst dir ein Zimmer in einer Pension. Es ist nicht teurer als in jedem anderen spanischen Dorf, nur in der Hochsaison, also dann, wenn auch die Spanier Schulferien haben, dürfte das schwierig sein. Aber in der Zeit sollte man eh nicht nach Süden fahren. Du läßt dein Geld in den Cafés und du ißt wenig. Du bist tagsüber am Strand, jeden Tag woanders, weil du auf der Suche nach den schönen Menschen vom Vortag bist. Du versuchst, die Geheimnisse der internationalen Kunstbourgeoisie zu enträtseln, ihre mysteriösen Interaktionen. Du bist unruhig und erholst dich nicht, bis du gesellschaftlichen Kontakt hergestellt hast. Nichts ist leichter als mit spanischen Anarchisten über den Bürgerkrieg oder die Parlamentswahlen zu debattieren, sie kommen extra aus Barcelona oder Madrid, um mit Ausländern über sowas zu reden, ihre Argumente sind in mehreren Sprachen vorfabriziert. Aber, wenn du um vier in der Frühe betrunken das Lokal verläßt, bist du unbefriedigt; das war es noch nicht, das war noch nicht der Geist dieser Stadt, das war im Grunde dasselbe, was sich in jeder Universitätsstadt der BRD Abend für Abend in den Studentenlokalen zuträgt.

    Auch als Frau wirst du es nicht leichter haben, den entscheidenden Kontakt zu bekommen. Irgendwann klappt es dann doch. Du lernst Menschen kennen, diskret, so daß du es selbst kaum merkst, hast Sex oder findest ein anderes Mittel zur Intensivierung der Kommunikation, und langsam verwandelst du dich, ohne was zu merken. Man hat dir eine neue Lebensweise injiziert, aber du kannst den Unterschied nicht beschreiben. Du liest nicht mehr im Roman, den du mitgenommen hast. Du gehst auf Parties, nachts baden, du döst in Cafés, nicht am Strand. Du wirst zum vollkommen gesellschaftlichen Wesen. Irgendwann ist die Mutation beendet, die Bodysnatchers des Partylebens haben restlos von deinem Körper Besitz ergriffen, und jetzt rückt dein Abreisetermin näher. Am Freitag soll es losgehen, am Donnerstag verschiebst du den Tag auf Montag, auch dein letzter Freund/in hat seine Abreise verschoben. Auch der Tischnachbar beim Frühstück in der Bar Maritim. Alle verschieben unausgesetzt ihre Abreisetermine. Instinktiv wissen die Party-Mutanten, daß sie in keiner anderen Welt mehr leben können. Auch die alten Anarchisten haben vor fünfundvierzig Jahren ihren Abreisetermin verschoben. Und bald hast du herausgefunden, daß eine kleine Wohnung in einem der schönen, weißen alten Häuser am Hafen viel billiger ist als ein Zimmer in der Pension. Nun bist du verloren. Ade!

    „Let’s have a toast for everybody, who keeps me in this tourist town …“

  • Die Russen kommen

    War es der nie zu stillende Expansionsdrang neo-stalinistischer Sozialfaschisten oder nur eine unvermutete Wiedergeburt der doch ziemlich darniederliegenden sowjetischen Fußballkunst (möglicherweise, um einen durch einen evtl. Olympiaboykott entstehenden Prestigeverlust zu kompensieren)? Warum auch immer – es ist geschehen: Torpedo Moskau haben Sid und Sue den Todesstoß versetzt.

    Die legendäre Avantgarde-Formation um die legendären Punk-Künstler Donald Fuck und Kid P. („Von ‚Künstlern‘ wie den Buttocks und den Razors distanziere ich mich“ – Kid P.), die drei aufsehenerregende Anti-Singles (es gab nur ein zerbrochenes Stück Platte, ein abgerissenes Stück Cassettenband und diverse Beigaben) veröffentlicht hat, existiert nicht mehr, die Zukunft gehört Torpedo Moskau, die im Moment im Begriff sind, eine richtige Single und Auftritte vorzubereiten. Ob, wie Gerüchte behaupten, auch hier die legendären Punkregisseure, -produzenten, -darsteller etc. P. und Fuck beteiligt sind, lassen wir mal dahingestellt. Sicher ist, daß die beiden gegenwärtig an dem ersten bundesrepublikanischen Remake von Leni Riefenstahls Triumph des Willens arbeiten.

    Trotz der strengen Klausur, die dieses Projekt erfordert, gewährte mir Kid P. in einer Privatvorführung Zugang zu seinem Archiv und ich hatte noch einmal die Möglichkeit, die Höhepunkte des dreijährigen Filmschaffens von Kid P. und Donald Fuck Revue passieren zu lassen. Begonnen hatte alles 1977 mit Mourir de Plaisir, einer vierminütigen „Popkomödie“ von Donald Fuck mit Kid P. und Oberstudienrat Günter Zupke. Auszug aus dem Programmheft: „Danach befahl er: ‚Liebe mich mit dem Mund.‘ Die Gymnasiastin biß zu! Blutige Rache mit den Zähnen. Jetzt ist der Verbrecher impotent!“ Noch im selben Jahr begann Donald Fuck mit der Fortsetzung seines Paukerfilms, dem abendfüllenden Unter Schleyern. Beide Filme waren lokale Erfolge. Den Durchbruch für die beiden brachte dann die Analyse Die Wahrheit über das Sex Pistolen Phantom mit internationaler Starbesetzung: Regie und Buch: Kid P.; Kamera: Donald Fuck; Co-Regie: Alfred Hitchcock; Darsteller: Sylvia Sidney, Curd Jürgens, Lana Turner u. a.; Musik: Brian Eno, David Bowie, Nini Rosso, Erich Ponto.

    Kid P. arbeitet mit der Kamera so wie mit Xerox und Schere an seinem berühmten Fanzine Preiserhöhung (Alfred zitierte gerne daraus): Er benutzt alle möglichen vorgefertigten Elemente unsrer allgegenwärtigen Medienumwelt und montiert sie im Dienste seiner Ideen. Wie schon durch das Motto: „Frauen Filme Fun und Fußball“ angedeutet, entstand und entsteht in letzter Zeit ein frivoler Zyklus von bis jetzt vier Filmen über den Lieblingssport unserer Nation, seine Magie und seine Mythen. In Alte Kameraden konfrontiert Kid P. Donald Fuck mit Helmut Schön zu dem Gesang der Nationalelf unter der Führung von Udo Jürgens: „Der Mann mit der Mütze“. Historische Feindschaften zwischen Russen und Deutschen sind das Thema von Der Spielführer, mit der deutschen und der russischen Nationalmannschaft, und des zweiten Teils von Der Spielverderber, Untertitel „Sieg des Glaubens“, mit dem russischen Linienrichter Bachramow (ein Zeuge der Zeit, seinerzeit erkannte der das irreguläre 3:2 der Engländer gegen die Deutschen an) und Donald Fuck.

    Aber Kid P. und Donald Fuck sind auch jederzeit zu Zugeständnissen an den Geschmack des breiten Publikums bereit: Die Verfilmung einer Beat-Komödie mit dem KFC im Stile der Monkees-Filme (auch für das ZDF geeignet) und mit Helmut Rahn als Gebrauchtwagenhändler scheiterte damals an der Auflösung des KFC. Warten wir also gespannt auf die bald zu erwartende Premiere von Triumph des Willens und die ersten Auftritte von Torpedo Moskau, nachdem man von Spartak Moskau, Dynamo Ost-Berlin, Chemie Leipzig oder gar Dynamo Schwarze Pumpe in diesem Jahr nicht mehr viel erwarten kann. Interessenten wenden sich an Andreas Banaski, Hans-Albers-Platz 9, 2 Hamburg 4.